In Spanien ist das Leitungswasser fast im ganzen Land trinkbar. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums erfüllen über 99 % des gelieferten Wassers die europäischen Qualitätsstandards. Faktoren wie Geschmack, Härtegrad und Chlorgehalt veranlassen jedoch viele Verbraucher, Alternativen wie Flaschenwasser oder Wasserfilter für den Hausgebrauch zu wählen.
Im Folgenden erklären wir, wie die Wasserqualität je nach Region variiert, welche Elemente den Geschmack beeinflussen und wie Sie ihn verbessern können, wenn Sie nicht zufrieden sind.
Ist das Leitungswasser in Spanien sicher?
Ja. Leitungswasser in Spanien gilt als unbedenklich für den menschlichen Verzehr. Es entspricht der europäischen Trinkwasserrichtlinie und wird regelmäßig von den örtlichen Gesundheitsbehörden und dem Gesundheitsministerium überwacht.
Darüber hinaus veröffentlichen Überwachungssysteme wie SINAC (das Nationale Trinkwasserinformationssystem) regelmäßig Analysen und ermöglichen es den Nutzern, die Wasserqualität nach Gemeinde aufzuschlüsseln.
Warum besteht Misstrauen gegenüber Leitungswasser?
Obwohl Leitungswasser heute sicher ist, wurde die öffentliche Wahrnehmung von den vergangenen Jahrzehnten geprägt. Vor 1986, dem Jahr des EU-Beitritts Spaniens, waren viele Wasserversorgungsinfrastrukturen noch nicht modernisiert. In einigen Küstenregionen fehlten moderne Filtersysteme, was zum Misstrauen der Bevölkerung beitrug.
Dieser historische Kontext, verbunden mit dem Wachstum des Tourismus und dem Aufstieg von abgefülltem Wasser, bestärkte die Vorstellung, dass Leitungswasser nicht empfehlenswert sei, insbesondere in Küstenregionen.
Wie hat sich die Wasserqualität in Spanien verbessert?
Zwischen 1986 und 2008 erhielt Spanien über 20 Milliarden Euro an EU-Fördergeldern zur Modernisierung seiner Wasserinfrastruktur. Heute verfügt das Land über eines der fortschrittlichsten Wassermanagementsysteme der Welt, sowohl für Trinkwasser als auch für die Abwasseraufbereitung.
Daher ist praktisch das gesamte an Haushalte gelieferte Wasser zum Verzehr geeignet, obwohl es merkliche Unterschiede im Geschmack und in der Härte geben kann.
Regionen mit dem besten Leitungswasser in Spanien
Einige Regionen zeichnen sich durch besonders leichtes, weiches und wohlschmeckendes Wasser aus:
- Burgos : Gilt laut OCU-Studien als die beste Stadt des Landes.
- San Sebastián : Ausgezeichnete Wasserqualität mit niedrigem Mineralgehalt.
- Madrid : Versorgt mit Wasser aus dem Canal de Isabel II-System, das einen hervorragenden Ruf genießt.
- León, Oviedo, Bilbao : Weitere nordvietnamesische Städte mit weichem, wohlschmeckendem Wasser.
Gebiete, in denen das Leitungswasser einen schlechteren Geschmack hat
Obwohl das Wasser trinkbar ist, kann sein Geschmack in einigen Gebieten aufgrund von Faktoren wie hohem Chlorgehalt oder Härtegrad weniger angenehm sein:
- Barcelona, Tarragona, Valencia, Alicante, Murcia : Hoher Mineralgehalt und Kalkablagerungen.
- Palma de Mallorca : Historisch bedingte Qualitätsprobleme, obwohl sich die Bedingungen verbessert haben.
- Ciudad Real : In der Vergangenheit wurden Trihalomethanwerte nahe dem gesetzlichen Grenzwert gemessen.
In solchen Fällen trägt der Einsatz von Filtern wie EcoPro von Tappwater zur Verbesserung des Geschmacks bei, indem Chlor, Kalk und andere Substanzen entfernt werden, die die organoleptischen Eigenschaften des Wassers beeinträchtigen.
Wie kann man die Wasserqualität in seiner Gegend überprüfen?
Über das SINAC-Portal (sinac.mscbs.gob.es) können Sie die Qualität des Leitungswassers in Ihrer Region überprüfen. Dort werden die von den Wasserversorgern in den einzelnen Gemeinden durchgeführten Analysen veröffentlicht.
Dort finden Sie Informationen über die Wasserquelle, den Chlorgehalt, die Härte und andere wichtige Parameter wie pH-Wert, Leitfähigkeit und Nitratgehalt.
Wer reguliert die Trinkwasserqualität in Spanien?
Die Trinkwasserversorgung in Spanien wird durch das Königliche Dekret 3/2023 geregelt, mit dem die Richtlinie (EU) 2020/2184 umgesetzt wurde. Dieses Dekret legt die sanitären, chemischen und mikrobiologischen Anforderungen fest, die Wasser für den menschlichen Verzehr erfüllen muss.
Diese Standards basieren auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und werden regelmäßig überprüft.
Wie kann man Leitungswasser zu Hause analysieren?
Wenn Sie vermuten, dass das Wasser in Ihrem Haus einen unangenehmen Geschmack, einen seltsamen Geruch oder übermäßige Kalkablagerungen aufweist, können Sie Folgendes tun:
- Fordern Sie den offiziellen Bericht von Ihrem Wasserversorger an.
- Beauftragen Sie ein privates Labor für detailliertere Analysen.
- Verwenden Sie Heimtestkits, um Chlor, pH-Wert oder Härte zu messen.
Wenn Sie sich unsicher sind oder einfach mit dem Geschmack unzufrieden sind, bietet sich die Installation eines EcoPro-Filters als sofortige Lösung an, der Geschmack und Wasserqualität deutlich verbessert, ohne dass bauliche Maßnahmen erforderlich sind.
Fazit: Das Leitungswasser in Spanien ist sicher, aber sein Geschmack kann verbessert werden.
Leitungswasser zu trinken ist für die meisten Haushalte in Spanien eine sichere, kostengünstige und nachhaltige Option. Sollten Sie jedoch Probleme mit Geschmack, Wasserhärte oder Chlor haben, ist ein zertifizierter Aktivkohlefilter die beste Lösung.
EcoPro von Tappwater entfernt bis zu 98 % des Chlors, Kalks, Mikroplastiks und anderer Verbindungen, die den Geschmack und die Qualität des Wassers beeinträchtigen, ohne dabei nützliche Mineralien zu entfernen.
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